Wie viele Stifte habe ich schon ausprobiert bis ich dich gefunden habe! Im Schreibwarengeschäft mühselig erstandene Exemplare verschiedener Marken und Macharten vergessen und verworfen als ich dich, ein Gelegenheitskauf im Supermarkt, zum ersten Mal über das Papier gleiten ließ. Wahrlich ein Gleiten ist es, da stockt nichts, nichts verkrampft. Du erleichterst mir das Schreiben als wärst du nicht nur Werkzeug, sondern auch Katalysator meiner Gedanken. Welcher gute Geist hat dich zu mir geführt? In dir zeigt wieder einmal der Zufall sein wechselhaftes Spiel. Und auch die Wehmut klopft an. Denn wie viele große Werke sind nicht entstanden, weil dem Dichter der passende Stift fehlte?