Auf dem Balkon hängt ein Futterhäuschen, die Aussicht auf die Skyline spiegelnd in Chrom und Glas, Großstadtvögeln angemessen. Nun stehe ich oft am Fenster, um die Meisen zu beobachten, die sich an den zusätzlichen Körnern delektieren. Doch haben die Kleinen ihren eigenen Kopf und wollen sich, auf ihre Freiheit pochend, nicht bei der Mahlzeit ausgestellt wissen, weshalb sie bei der kleinsten Bewegung hinter dem Fenster das Weite suchen. So bleibt mir die Erkenntnis, dass das, was man am meisten sucht, sich einem im Leben entzieht.