Feder

Im leeren Blau des Himmels mäandert still und sanft eine Feder, hin- und hergetragen von kaum vernehmbarem Lufthauch. Ein zarter Flaum nur, weiß mit grauen Spitzen, landet sie vor meinen Füßen. Welchen Vogel mag sie gewärmt haben? Nun liegt sie verloren auf totem Asphalt ihrer Aufgabe enthoben, dem Ende anheimgegeben. Doch noch im Fallen zauberte sie ein Lächeln auf mein Gesicht, sinkend ein Gefühl von Leichtigkeit weitergebend.

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