Über mir zieht ein großes Vogelvau über den Himmel, eingeschrieben in das gedämpfte Grau des Oktoberhimmels. Unter lautem Geschnatter löst es sich auf, wird im Wind hin und her geworfen, formiert sich flügelschlagend neu, während wir Erdgebundenen mit dem Kopf im Nacken hinterherträumen. Doch noch bevor sich der Wunsch, es den Gänsen gleichzutun, im Bewusstsein Gestalt annimmt, bricht Wehmut und Mitleid über mich herein. Welch grausame Natur setzt unschuldige Wesen diesem nicht enden wollenden Kampf ums Überleben aus? Schnell schließe ich meine Jacke und mache mich auf den Weg ins beheizte Heim.