Nebel

Wenn sich im November Nebel düster durch die Straßen drückt, von Ecke zu Ecke wallt und alles verschluckt, bringt er das graue Gefühl mit. Den Blick aus dem Fenster erreicht lediglich der Baum, der im Garten verzweifelt seine nackten Arme in den Himmel streckt, was dahinter liegt, verliert sich schemenhaft im allesverschlingenden Grau. Man zieht sich zurück, darauf hoffend in den eigenen vier Wänden davor sicher zu sein, sich in diesem Nichts zu verlieren. Gäbe man dem Nebel nur ein wenig Zeit, könnte man vielleicht auch etwas Gutes in ihm entdecken, macht er doch Erde und Himmel gleich. Sind es nicht Wolken, durch die wir wandeln?

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