Blowin‘ in the Wind

Oft schaue ich in diesen Tagen in den Himmel. Und was sehe ich? Wolken, die sich manchmal bedrohlich dunkel auftürmen, manchmal einfach fröhlich vorüberziehen wie eine Herde grasender Schäfchen. Unbeeindruckt von den menschlichen Verwerfungen hier unten. Ich sehe, wie einst Noah, die Taube über den Himmel segeln, die noch keinen Platz zum Schlafen gefunden hat. Und würde ich in einer anderen Stadt leben, nur wenig weiter Richtung Osten, würde ich die Menschen weinen hören und die Einschläge der Raketen zählen können. Doch noch schaue ich weiter in den Himmel. In der Hoffnung, die Taube möge endlich den Olivenzweig bringen.

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