
Wie schnell gehen einem Dinge verloren, die man so gerne noch gehabt hätte, deren Besitz einem unumgänglich schien. Doch dann schlägt das Schicksal zu und man steht ohne da. Da heißt es, flexibel zu sein, umzudisponieren, sich mit dem Verlust abzufinden. Es gibt Dinge, da mag das klappen, wie etwa bei einem verlorenen Handschuh oder einem verlorenen Groschen, aber anderes bleibt für immer uneinholbar, wie etwa die verlorene Zeit, der man immer hinterherrennt.
Sicher liegt es auch am Charakter des Einzelnen, wie er mit dem Verlust zurechtkommt. Manche Menschen verlieren ständig etwas, einfach weil ihnen wenig an den Dingen liegt. Sie sind freie Geister, aber im Alltag etwas überfordert. Andere wiederum hängen pedantisch an jeder Kleinigkeit und können nicht loslassen. Sie verlieren nie etwas, sind aber auch nicht frei für Neues.
Und wie ist das mit dem verlorenen Paradies? Das kann der Mensch nicht aus eigener Kraft wiedergewinnen, sondern muss dafür leben, dass es ihm wiedergeschenkt wird.