Gefangen in unserem großstädtischen Treiben sehnen wir uns „zurück zur Natur“ ohne zu wissen, was wir eigentlich darunter verstehen. So wird aus der Suche nach dem Besseren, Schöneren ein Verschließen der Augen vor der Wahrheit, mit der die Natur uns konfrontiert. Denn auch unser Handeln ist von nichts anderem geprägt als dem täglichen Kampf ums Überleben, dem Kampf um Fressen und Gefressen-Werden, den wir unter zivilisatorischem Deckmantel mal mehr mal weniger gut verbergen. Wir können weiter so tun, als ginge dieser Kampf uns nichts an, doch stecken wir qua Mensch-Sein mitten darin.