Zeichen

Ein farbiger Bogen am Himmel, der Menschen zu Hoffnung veranlasst. Wieso konnte er so populär werden? Gerne würde ich auf den Bogen verzichten, bedeutet sein Erscheinen doch immer, dass man dieses Hoffnungszeichens bedarf. Dass man erst den Regen überstehen muss, um sich danach im Sonnenschein zu baden. Durch die Dunkelheit gehen, um das Licht zu sehen. Für einen Regenbogen ist eben immer beides nötig, der Regen und die Sonne, die Verzweiflung und die Aussicht auf Rettung. Ist es naiv, sich ein Leben im Glanz der Sonne zu wünschen? Sich in einen Garten Eden zu träumen, den man nie verlassen hat? Nun, da das nicht in der Macht unserer Entscheidung liegt, ist es vielleicht doch besser, den Blick in den Himmel zu richten und sich wenigstens über die Farben des Regenbogens zu freuen.

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