
Scheinbar undurchdringlich schiebt sich Asphalt zwischen unsere Füße und den ursprünglichen Boden. Wir gehen und stehen auf einer Schicht, die nicht die Erde vor unseren Tritten schützen soll, sondern uns vor der Begegnung mit den Unberechenbarkeiten eines natürlichen Untergrundes. Abgestumpft oder müde denken wir nicht mehr daran, dass wir selbst Teil dieser Natur sind, dass auch in uns diese lebendige Kraft wirkt. Eine Kraft, die es selbst zarten Pflänzchen erlaubt, sich einen Weg durch harte Asphaltschichten zu brechen. Wüssten wir doch, diese Kraft richtig einzusetzen und uns eigene Wege durch die Schichten der Erscheinungen zu bahnen, die uns von der wirklichen, dahinter liegenden Welt trennen.