Traum

Wenn die blaue in die goldene Stunde sinkt, machen wir unser Herz weit und schicken unsere Gedanken noch einmal in die Ferne bevor wir uns im Dunkel der Nacht auf uns selbst zurückziehen. Als sichtbare Inspiration bringt das himmlische Farbenspiel unsere Fantasie zum Leuchten, ein letztes Aufbäumen der Erfindungsgabe, Geschichten werden weitergesponnen, Neues erdacht. Wenn dann das letzte Sonnenlicht erloschen ist, können auch wir unseren Geist verschließen und bis zur Morgendämmerung, dem neuen Erwachen des Lichtes, Kraft schöpfen.

So naiv stelle ich mir das Leben in Einheit mit einer Welt vor, die nicht in absoluter Elektrifizierung die Nacht zum Tage macht. In der man in dem Rhythmus lebt, den die Natur vorgibt und sich nicht in der Künstlichkeit einer 24/7-Berieselungsmaschinerie verliert.

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