
Täglich stößt man auf Grenzen. Sei es im Inneren, – Grenzen, die man sich selbst setzt -, oder im Draußen, – Grenzen, in die man verwiesen wird. Manchmal erscheinen sie uns notwendig, in den meisten Fällen aber doch willkürlich. Woher weiß man, wann es geboten ist, die Grenzen zu akzeptieren und wann man sie besser verschieben, vielleicht sogar überschreiten sollte?
Und überhaupt, was ist eine Grenze? Eine Linie, zweidimensional. Eine Linie, an der zwei Dinge aufeinandertreffen. Wie Außen und Innen, wie Ufer und Meer, wie Himmel und Erde. Es gibt das Hier und das Dort, aber kein Dazwischen.