
Satt und schwer hängen die Trauben am Weinstock, Beeren so prall als müssten sie platzen. Jahrtausende schon werden sie kultiviert, vergoren zu heiligem Weine. In berauschenden Festen suchten die Menschen in früheren Tagen den Kontakt zu den Göttern, heilige Ekstase wagend. Doch ist sie wirklich mehr als ein Vergessen des alltäglichen Lebens? Mit apollinischer Macht findet man auch ohne Bacchus den Weg aus dem Alltag! Die Freude am Dasein lässt sich in Farben, Formen und Klängen feiern. Im künstlerischen Gestalten kann man die Kraft höherer Mächte erahnen.