
Gerade noch strebten des Frühlings Blüten ins Leben, schon liegen sie verblichen und schmutzig, verweht und verwelkt. Wie kurz die Zeit der Blüte doch ist! Ein trauriger Anblick, der an Tod denken lässt. Aber was wir hier als Vergänglichkeit wahrnehmen, ist in Wahrheit der Weg zu neuem Leben. Langsam wächst nun die Frucht heran, braucht Zeit zur Entwicklung. So wie sich am Baum erst nach dem Abstoßen der Blütenblätter Früchte ausbilden können, reifen auch wir und tragen Früchte, wenn wir die Blüte der Jugend hinter uns gelassen haben.